ZUBEHÖR UND LAGERUNG

Über Saugsysteme

Saugsysteme sind besonders sinnvoll, wenn sich das Pelletlager nicht direkt neben der Heizungsanlage befindet. Also eine größere Strecke oder ein Stockwerk überwunden werden muss. Eine Förderschnecke selbst wenn sie sehr biegsam ist, gerät hier schnell an ihre Grenzen. Sie kann nicht über große Distanzen mit relativ engen Kurven genutzt werden. Mit unserem Pelltech Saugsystemen lassen sich Strecken von bis zu dreißig Metern mühelos bewältigen. Selbst Kurven oder Förderhöhen bis zu fünf Meter nehmen die Pellets beim Transport mit Luft leichter als es mit einer Transportspirale der Fall wäre. Auch ist der Transport über ein Saugsystem wesentlich schondender als mit einer Schnecke oder Spirale. Es kommt am Ende weniger Bruch an.
Unser System, lässt sich zusätzlich über eine Zeitschaltuhr ansteuern. So können Sie die Ladezeiten in den Tag legen.

Pelletlagerung
Funktionsweise

Die Turbine erzeugt über den Saugschlauch einen Unterdruck im Minilader. Der Minilader ist luftdicht geschlossen und es wird ein Vakuum erzeugt. Genau wie es bei einem Staubsauger der Fall ist. Nur hier wird kein Staub angesaugt, sondern Pellets. Das entstandene Vakuum wirkt auch im Förderschlauch.

Da die Sonde am Förderschlauch angeschlossen ist, saugt sie mit Hilfe des Unterdrucks die Pellets aus dem Pelletspeicher in den Minilader. Um zu vermeiden, dass im Vorratsbehältnis auch ein Vakuum entsteht, wird die „Abluft“ der Turbine über den Rückluftschlauch zurück in den Speicher/Pelletbunker geführt. So wird der Druck dort ausgeglichen.

Die angesaugten Pellets wandern nun durch den Förderschlauch und fallen am Ende in den Minilader.  Die Turbine schaltet sich automatisch ab. Der Druck im Pelletschlauch fällt und die Pellets drücken die Klappe vom Lader auf. Sie fallen in den Wochenbehälter/ Zwischenspeicher. Ist der Speicher nicht komplett gefüllt, so schließ die Laderklappe wieder und die Turbine schaltet wieder ein. Ansaugen, sammeln, Klappe öffnen Pellets fallen in den Speicher. Ist der Speicher  fast voll, so öffnet sich die Klappe des Miniladers, die Pellets fallen in den Speicher, blockieren jedoch die Klappe. Das ist so gewollt. Denn jetzt schaltet der Kontakt an der Laderklappe die Turbine nicht mehr ein. Das geht nun so lange bis die Pellets die Klappe freigeben wieder und diese sich schließt. Dann springt die Turbine an und der Ladevorgang beginnt .

Unsere  Ladesysteme sind universell einsetzbar.
systemmaulwurf
System mit Entnahmesystem Sonnen-Pellet-Maulwurf.
systemsonde
Entnahme über eine Saugsonde. Am Kessel hängt das Saugsystem mit Tagesbehälter.

 

 

 

 

 

 

 

Systeme mit Saugsonde

Unsere Saugsonden besitzen zwei Schlauchanschlüsse. Durch das untere Rohr werden die Pellets angesaugt, das andere Rohr wird zum Druckausgleich benötigt. Die Anschlussrohre sind für einen 50 mm Pelletschlauch ausgelegt.

Ein Schrägbodensilo lässt sich leicht aus OSB Platten und einigen Balken selbst bauen. Es kann eine oder zwei Schrägen besitzen. Damit die Pellets gut nachrutschen, sollte die Schräge mindestens 40 Grad betragen. In der Kehle, die circa 30cm breit sein sollte, setzen Sie nun alle 40 bis 50cm eine Sonde. Auf zwei Meter sind das dann 4 bis 5 Sonden. Jede Sonde benötigt zwei Schläuche die aus dem Silo rausgeführt werden müssen. Abluft-, und Transportleitung können nun über eine Umschalteinheit gesteuert werden. Aber wir empfehlen Ihnen die meist teuren Umschalteinheiten nicht zu nutzen und die Schläuche manuell umzustecken.

Sollte der neu zu errichten Lagerraum keine hohe Decke habe empfehlen wir das Ganze nicht mit Schrägböden zu bauen, sondern mit einem flachen Boden zu planen. Alle 0,75 Quadratmeter eine Sonde setzen um sicher zu gehen, dass jede Stelle des Silos geleert werden kann.